Dr. jur. Steven M. Druker
Geschäftsführender Direktor der Alliance for Bio-Integrity
Kurzbiographie
Steven M. Druker ist der Gründer und geschäftsführende Direktor der Alliance for Bio-Integrity. Diese gemeinnützige Organisation widmet sich der Förderung von Technologien, welche die menschliche Gesundheit und Umwelt fördern, sowie der Lösung von Problemen in diesem Bereich. In ihrem ersten größeren Projekt tritt die Allianz für einen rationalere und verantwortungsvollere Anwendung der Gentechnik ein. Als geschäftsführender Direktor der Allianz initiierte Dr. Druker eine Klage gegen die US-Food and Drug Administration (amerikanische Lebensmittelzulassungsbehörde), um auf diese Weise angemessene Sicherheitsuntersuchungen und die Kennzeichnung aller gentechnisch veränderten (gtv.) Lebensmittel durchzusetzen. Dabei vereinigte er eine große Zahl hervorragender Wissenschaftler und religiöser Führer in einer Gemeinschaftsklage.
Seit der Gründung der Allianz 1996 wurde Dr. Druker in den USA als einer der führenden Köpfe in der Diskussion um die Probleme gtv. Lebensmittel bekannt – sowohl aus wissenschaftlicher als auch geistig-ethischer Sicht. Er wurde als Sprecher zu vielen Konferenzen eingeladen und als Mitglied verschiedener Expertengremien berufen, u.a. in den Rat für Lebensmittelsicherheit bei einer Konferenz des National Research Council in Washington im Mai 1999 und den Rat für Wissenschafts-, Sicherheits- und Regulierungsfragen beim U.S. Food and Drug Administration’s Public Meeting in Washington im November 1999. Im Januar 1998 wurde er zu einer Sitzung in das Präsidialamt des Weißen Hauses (White House Executive Offices) eingeladen, um die Umweltrisiken landwirtschaftlicher Biotechnologie zu diskutieren; an der Sitzung nahm auch ein Fachberatungsgremium des US-Präsidenten teil (die Interagency Sustainable Development Indicator Group of the President's Council on Environmental Quality). Im Februar 2000 lud man Druker ein, bei einer Sondersitzung von Mitgliedern des Parlaments im Londoner Unterhaus und bei einer Pressekonferenz im Gebäude des schottischen Parlaments zu sprechen. Er war in verschiedenen landesweit ausgestrahlten Radiosendungen in den USA und Großbritannien zu hören, sprach vor religiösen Versammlungen und schrieb Artikel für religiöse Publikationen (sowohl bei Christen als auch bei Juden).
Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit hat er sich intensiv mit Ethik und der geistigen Entwicklung des Menschen beschäftigt und diese Fächer an Universitäten gelehrt sowie Fachvorträge darüber gehalten.
Er promovierte in Jura an der Boalt Hall School of Law der Universität von Kalifornien in Berkeley, wo er in die kalifornische Rechtsprüfungskommission (California Law Review) und in die Order of the Coif (juristische Ehrengesellschaft) gewählt wurde. An derselben Universität erwarb er auch den Grad des Bakkalaureus der philosophischen Fakultät. Sein Examen bestand er mit "großer Auszeichnung" (Great Distinction in General Scholarship) und schloss das Philosophiestudium als Hauptfach mit der besonderen Auszeichnung für "außergewöhnliche Leistungen" ab.